1945

Adolf Würth, der bereits seit 20 Jahren in der Branche tätig ist, gründet im hohenlohischen Künzelsau eine Großhandelsfirma für Schrauben und Muttern. |

1954

Im Alter von 45 Jahren stirbt Firmengründer Adolf Würth. Der 19-jährige Sohn Reinhold übernimmt die Geschäftsleitung. Der Jahresumsatz beträgt zu jener Zeit rund 80.000 Euro.
1962
Reinhold Würth wagt den Sprung ins Ausland und gründet Würth Nederland B.V.
1965
Die Adolf Würth OHG wird in eine Kommanditgesellschaft umgewandelt. Komplementär ist die Würth-Verwaltungs-GmbH. Das Kommanditkapital befindet sich zu 100 Prozent in Familienbesitz. |

1969

Das Firmengebäude am Bahnhof in Künzelsau hat seine Kapazitätsgrenzen erreicht. Die Verwaltung zieht in ein neues Gebäude im Stadtteil Gaisbach.
Mit der „Wurth Screw and Fastener Corporation“ in den USA gründet Würth die erste Gesellschaft auf dem amerikanischen Kontinent. |

1970

Würth feiert sein 25-jähriges Firmenjubiläum. Der Umsatz steigt um 50 Prozent auf 32,9 Millionen Euro. Gründung der Würth-Gesellschaft in Südafrika. |

1978

Ein neues Vertriebszentrum geht in Künzelsau-Gaisbach in Betrieb. |

1981
Gründung der Würth-Gesellschaft in Australien.
1985
Die Adolf Würth GmbH & Co. KG begeht ihr 40-jähriges Jubiläum. Reinhold Würth feiert seinen 50. Geburtstag.
1987
Mit dem Kauf einer Gesellschaft in Japan und der Gründung einer eigenen Gesellschaft in Malaysia startet Würth auch in Asien und ist nun auf allen fünf Kontinenten vertreten.
1989
Die Adolf Würth GmbH & Co. KG wird mit dem Deutschen Marketingpreis ausgezeichnet. |

1990

Das Unternehmen eröffnet in Dresden die erste Niederlassung in den neuen Bundesländern. |

1992

Am 15. Mai 1992 wird das neue Verwaltungsgebäude in Künzelsau-Gaisbach eingeweiht. In den modernen Verwaltungsbau ist auch ein öffentlich zugängliches Kunstmuseum integriert. |

1994
Zum 1. Januar 1994 scheidet Reinhold Würth aus der operativen Geschäftsleitung aus und übernimmt den Beiratsvorsitz der Würth-Gruppe. Dr. Walter Jaeger wird zum Sprecher der Führungskonferenz der Würth- Gruppe berufen. Stellvertretender Sprecher der Führungskonferenz wird Rolf Bauer. |

1995

Am 20. April 1995 feiert die Adolf Würth GmbH & Co. KG ihr 50-jähriges Firmenjubiläum. Im Jubiläumsjahr erzielt die Würth-Gruppe einen Rekordumsatz von 2,2 Milliarden Euro. |

1998
Zwei Traditionsunternehmen der Würth- Gruppe, die HAHN + KOLB Werkzeuge GmbH in Stuttgart und die Arnold Umformtechnik GmbH & Co. KG im hohenlohischen Ernsbach, feiern ihr 100-jähriges Firmenjubiläum.
1999
Reinhold Würth wird aufgrund seiner herausragenden unternehmerischen Leistungen zum Professor für den Stiftungslehrstuhl Entrepreneurship an der Universität Karlsruhe (TH) berufen und lehrt dort bis zum Ende des Sommersemesters 2003.
2000
Mit neuen Rekordmarken beendet die Würth-Gruppe ein in der Firmengeschichte herausragendes Geschäftsjahr. Das Unternehmen überspringt die Fünf-Milliarden- Euro-Umsatzgrenze und erfüllt damit die von Prof. Dr. h. c. Reinhold Würth im Jahr 1987 formulierte „Vision 2000“, zu einem Zeitpunkt, als der Konzernumsatz noch bei 700 Millionen Euro lag. |

2001

Trotz der rezessiven Konjunktur im Handwerk steigert die Würth-Gruppe ihren Umsatz auf die neue Rekordmarke von 5,28 Milliarden Euro.
Zum 1. Januar 2001 erhält die Würth- Gruppe eine neue Führungsstruktur. Die Aufgaben der Konzernführung werden von Dr. Walter Jaeger (Sprecher), Rolf Bauer (stv. Sprecher) und Bettina Würth wahrgenommen. Zwei Jahre später wird noch Dr. Harald Unkelbach in die nun vierköpfige Konzernführung berufen. |

2002
Die Würth-Gruppe stellt weltweit 2.729 zusätzliche Verkäufer ein und erwirtschaftet trotz schwacher Konjunktur einen neuen Rekordumsatz von 5,36 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis steigt um 4,1 Prozent auf 281 Millionen Euro.
2003
In einer Phase der Konsolidierung und eines sehr schwierigen Marktumfeldes investiert das Unternehmen kräftig in den Ausbau des weltweiten Vertriebs. Ein neuer Rekordumsatz von 5,45 Milliarden Euro bestätigt diese Geschäftspolitik. Das Betriebsergebnis steigt überproportional zum Umsatz und verbessert sich auf die neue Rekordmarke von 330 Millionen Euro. Am 1. Januar 2003 wird Dr. Harald Unkelbach in die Konzernführung der Würth-Gruppe berufen.
2004
Das Geschäftsjahr 2004 war das bislang erfolgreichste in der nunmehr 60-jährigen Unternehmensgeschichte. Der Umsatz stieg auf die neue Rekordhöhe von 6,2 Milliarden Euro und mit 395 Millionen Euro erzielte die Würth-Gruppe auch ein neues Rekordergebnis.
Am 1. April 2004 wird Robert Friedmann in die nun fünfköpfige Konzernführung der Würth-Gruppe berufen. Ab Juni 2005 wird Robert Friedmann die Sprecherfunktion in der Konzernführung von Dr. Walter Jaeger übernehmen, der in den Ruhestand geht. |

2005
Die Würth-Gruppe begeht ihr 60-jähriges Firmenjubiläum. Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten steht der offizielle Jubiläumsfestakt am 22. April 2005, zu dem Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur im Unternehmen begrüßt werden.
Das Geschäftsjahr 2005 war das bislang erfolgreichste in der Unternehmensgeschichte. Der Umsatz stieg auf die neue Rekordhöhe von 6,9 Milliarden Euro und mit 455 Millionen Euro erzielte die Würth-Gruppe auch ein neues Rekordbetriebsergebnis. Am 1. Juni 2005 übernimmt Robert Friedmann die Sprecherfunktion in der Konzernführung von Dr. Walter Jaeger, der in den Ruhestand geht. Dr. Roland Hartmann wird am 1. Juni 2005 in die Konzernführung berufen.
